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Die besten Kartenterminals für kleine Unternehmen in Deutschland (2026)

Marketing
9 Mai 2025

Was ist das beste Kartenterminal für kleine Unternehmen?

Wir zeigen dir die verschiedenen Arten von Kartenterminals, die wichtigsten Funktionen, auf die es wirklich ankommt, und schlüsseln am Ende die Kosten auf – denn ja, es muss gut funktionieren, aber es muss sich auch rechnen.

Am Ende weißt du genau, worauf du achten solltest und was du vermeiden solltest, damit dein Kartenterminal mit deinem Geschäft mithält, statt es auszubremsen.

Warum Kartenterminals für kleine Unternehmen in Deutschland unverzichtbar sind

Der Wandel beim Bezahlverhalten in Deutschland

2025 war ein historischer Wendepunkt: Laut der aktuellen Studie der Deutschen Bundesbank zum Zahlungsverhalten wurden erstmals mehr Einkäufe bargeldlos als mit Bargeld bezahlt – 55% aller erfassten Käufe liefen bargeldlos, gegenüber 45% mit Bargeld (ein Rückgang von 6 Prozentpunkten seit 2023). Die Girocard (Debitkarte) bleibt dabei das mit Abstand meistgenutzte unbare Zahlungsmittel mit 26% aller Zahlungen, gefolgt von mobilen Bezahlverfahren, deren Nutzung sich seit 2021 verdreifacht hat. Gemessen am Umsatz führt die Debitkarte mit 28%, während Bargeld und Überweisungen bei je 23% liegen. Bargeld bleibt also wichtig – 80% der Befragten wollen auch künftig bar bezahlen können –, aber deine Kunden erwarten zunehmend, dass sie kontaktlos zahlen können.

(Quelle: Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025)

Kundenerwartungen erfüllen: kontaktlos, Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay

Niemand möchte an der Kasse nach Kleingeld suchen oder warten, während ein Kartenlesegerät keine Verbindung findet. Kunden wollen kontaktlos zahlen und weitergehen. Wenn du nur eine Stunde Mittagspause hast, möchtest du diese Zeit nicht am Tresen verbringen. Das bedeutet: Dein Terminal muss alles akzeptieren – kontaktloses Bezahlen, Apple Pay, Google Pay und auch Samsung Pay. Wenn du die bevorzugte Zahlungsmethode nicht anbieten kannst, riskierst du, den Verkauf zu verlieren.

Die Rolle von Kartenterminals im modernen Zahlungsverkehr

Kartenterminals von heute machen weit mehr als nur Zahlungen entgegenzunehmen. Sie verbinden sich mit deinem Kassensystem, verfolgen deine Tagesumsätze und helfen dir, saubere Aufzeichnungen zu führen. Manche versenden sogar digitale Kassenbons und synchronisieren sich mit deiner Buchhaltungssoftware.

Sie sind schneller, smarter und deutlich effizienter als der Umgang mit Bargeld. Weniger Fehlerquellen. Weniger Zeit mit Münzenzählen. Mehr Zeit für das, was wirklich zählt: dein Geschäft voranzubringen.

Verstehe zuerst die Bedürfnisse deines Unternehmens

Bevor du dich für ein Kartenterminal entscheidest, überlege dir, wie dein Unternehmen im Alltag tatsächlich läuft. Kartenterminals gibt es in allen Formen und Größen, und sie funktionieren nicht alle gleich. Das richtige für dich hängt von mehreren zentralen Faktoren ab:

Feste oder mobile Standorte. Bist du an einem festen Ort, wie einem Café, Friseursalon oder Geschäft? Oder bist du unterwegs, etwa als Marktverkäufer, Foodtruck-Betreiber oder auf Pop-up-Events? Wenn du fest verortet bist, reicht vielleicht ein Kartenterminal für die Theke, das einfach angeschlossen wird. Bist du unterwegs, brauchst du etwas Kabelloses und Portables, das per 4G, WLAN oder Bluetooth verbindet.

Kundeninteraktion. Kommen deine Kunden zur Theke? Kassierst du am Tisch oder während du durch den Laden gehst? Die Aufteilung deines Raums und wie du deine Kunden bedienst, beeinflusst, welches Terminal am besten passt.

Verkaufsvolumen und Transaktionshäufigkeit. Wenn du dutzende Zahlungen pro Stunde entgegennimmst, brauchst du ein Terminal, das mithält. Ein geringeres Volumen braucht nicht alle Extras, aber trotzdem Zuverlässigkeit.

Digitale Kassenbons und Geschäftsanalysen. Willst du Bons per E-Mail versenden, Verkaufstrends verfolgen oder deine Stoßzeiten erkennen? Damit bist du nicht allein – das sind ganz übliche Bedürfnisse für kleine Unternehmen. Viele Kartenterminals bieten inzwischen integrierte Berichte und Analysen, die dir helfen, dein Geschäft besser zu verstehen.

Der Umsatz-Wendepunkt: Ab wann lohnt sich der Wechsel?

Das "beste" Kartenterminal hängt oft einfach davon ab, wie viel du monatlich umsetzt. Hier der ungefähre Wendepunkt:

  • Unter 2.000 €/Monat: Festpreis-Anbieter ohne Grundgebühr (wie SumUp Standard bei 1,39% oder myPOS One bei 1,29%) sind meist am günstigsten – ohne monatliche Grundgebühr kostet der Festsatz bei geringem Volumen kaum etwas.
  • 2.000 €–5.000 €/Monat: Reduzierte Tarife (wie SumUp Plus bei 0,99%) beginnen, den Standardsatz zu unterbieten, sobald dein Umsatz wächst.
  • Über 5.000 €/Monat: Vertragsbasierte Anbieter mit verhandelten Konditionen (wie PAYONE oder Nexi) sind meist am günstigsten, sofern du bereit bist, eine Vertragslaufzeit einzugehen.

Kurzes Rechenbeispiel: Bei 3.000 €/Monat kostet SumUp Standard (1,39%, 0 €/Monat) etwa 41,70 €. SumUp Plus (0,99%, 0 €/Monat) kostet etwa 29,70 € – eine Ersparnis von rund 12 €/Monat, ganz ohne zusätzliche Grundgebühr. Rechne mit deinem eigenen monatlichen Kartenumsatz nach, bevor du dich entscheidest.

Arten von Kartenterminals im Überblick

Stationäre Kartenterminals bleiben angeschlossen und verbinden sich über Breitband, Ethernet oder WLAN. Am besten geeignet für: stationären Einzelhandel – ein Kassenterminal, das direkt in dein Kassensystem integriert ist (z. B. über Epos Now Payments, oder ein klassisches Bankterminal).

Portable Kartenterminals funktionieren über Bluetooth oder WLAN mit einer Ladestation, sodass du sie mit an den Tisch nehmen oder durch den Laden tragen kannst. Am besten geeignet für: Restaurants und Cafés – ein portables Terminal für die Zahlung am Tisch (SumUp, PAYONE).

Mobile Kartenterminals sind komplett kabellos, oft mit integriertem 4G, sodass du kontaktlose Zahlungen überall entgegennehmen kannst, ganz ohne WLAN. Am besten geeignet für: mobile Händler, Marktstände und Pop-ups – ein portables Bluetooth-Lesegerät (SumUp, myPOS).

Ein vierter Punkt: Sobald dein Unternehmen ein hohes, etabliertes Umsatzvolumen erreicht hat, zählt die Art des Geräts weniger als die Gebühr – dann lohnt es sich, auf ein vertragsbasiertes Terminal mit verhandelten Konditionen umzusteigen, unabhängig davon, für welchen Gerätetyp du dich entschieden hast.

Die wichtigsten Funktionen, auf die du bei einem Kartenterminal achten solltest

  • Chip und PIN sowie kontaktlose Funktion – du brauchst beides. Manche Kunden geben lieber ihre PIN ein, die meisten wollen aber einfach kontaktlos zahlen.
  • Unterstützung für Kredit- und Debitkarten – stelle sicher, dass dein Terminal alle großen Marken akzeptiert: Girocard, Visa, Mastercard und Amex. Es ist 2026, und du solltest nicht mehr "nein" sagen müssen, wenn nach Amex gefragt wird.
  • Kompatibilität mit Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay – immer mehr Menschen bezahlen nur noch mit dem Smartphone oder der Smartwatch, ganz ohne Geldbeutel. Dein Terminal muss mobile Wallets unterstützen, ohne Ausnahme.
  • Digitale Kassenbons und E-Mail-/SMS-Funktionen – Papierbons werden zunehmend überflüssig. Zudem sind sie nicht umweltfreundlich, und wir alle wollen unseren Planeten schützen. Ein gutes Kartenterminal sollte deinen Kunden die Möglichkeit geben, einen digitalen Bon zu erhalten.
  • Integration mit Kassensystem und Geschäftssoftware – willst du, dass sich Umsätze, Lagerbestand und Berichte automatisch synchronisieren? Dann wähle ein Terminal, das gut mit deinem Kassensystem zusammenarbeitet.

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Kostenfaktoren, die du berücksichtigen solltest

Das richtige Kartenterminal zu finden, ist nicht nur eine Frage der Funktionen. Es gibt einige zentrale Kosten, auf die du achten solltest, bevor du dich festlegst.

Kosten für das Terminal (Kauf oder Miete). Manche Geräte werden einmalig gekauft, andere gegen eine monatliche Gebühr gemietet. Kauf kann langfristig günstiger sein, Miete beinhaltet aber oft technischen Support, Software-Updates und Ersatzgeräte.

Monatliche Gebühren und Verträge. Manche Anbieter bieten flexible Tarife ohne Bindung an. Andere binden dich an Verträge über 12, 24 oder sogar 36 Monate. Achte genau darauf, was du unterschreibst, und was in der monatlichen Gebühr tatsächlich enthalten ist.

Transaktionsgebühren und Kosten für das Händlerkonto. Bei jeder Zahlung geht ein kleiner Anteil an deinen Zahlungsanbieter. Diese Gebühren variieren je nach Anbieter, Umsatzvolumen und Kartentyp.

Optionale Zusatzleistungen und versteckte Kosten. Trinkgeld-Optionen, gedruckte Bons, zusätzliche Nutzerkonten – manche Funktionen kosten extra. Und denk an die weniger offensichtlichen Kosten: Gebühren für vorzeitige Kündigung, PCI-Compliance-Kosten oder Gebühren für technischen Support.

Vollständige Kostenaufschlüsselung für ein Kartenterminal

Bevor du etwas unterschreibst, solltest du genau berechnen, was dich der Vertrag tatsächlich kostet. Das bedeutet, jeden der folgenden Punkte einzukalkulieren:

  • Gerätekosten. Entweder ein einmaliger Kauf oder eine monatliche Mietgebühr, die in deinen Tarif eingerechnet ist.
  • Transaktionsgebühr. Meist ein Prozentsatz pro Verkauf, manchmal mit einer kleinen zusätzlichen Fixgebühr (z. B. 1,5% + 0,05 €). Diese Fixgebühr fällt unabhängig vom Verkaufsbetrag an.
  • Monatliche Gebühr. Manche Anbieter berechnen nichts, andere bündeln Software, Support oder eine niedrigere Transaktionsgebühr in eine feste monatliche Gebühr.
  • PCI-Compliance-Gebühr. Oft 2–5 €/Monat, und eine der am häufigsten übersehenen versteckten Kosten in der Branche.
  • Chargeback-Gebühren (Rückbuchungen). Können hoch ausfallen, typischerweise 15–25 € pro Streitfall, unabhängig vom Ausgang.
  • Gebühren für vorzeitige Kündigung. Fallen an, wenn du einen vertragsbasierten Anbieter vor Vertragsende verlässt.
  • Mindestumsatzgebühren. Manche Anbieter berechnen eine feste Mindestgebühr, wenn dein Kartenumsatz in einem Monat unter einem bestimmten Wert bleibt.

Sichere und konforme Transaktionen gewährleisten

Ein sicheres Setup schafft Vertrauen, schützt dein Unternehmen und hält dich auf der rechtlich sicheren Seite.

PCI-Compliance und Betrugsprävention. Wenn du Kartenzahlungen akzeptierst, musst du den PCI-DSS-Standard (Payment Card Industry Data Security Standard) einhalten. Das klingt technisch, ist aber im Grunde eine Checkliste, um Kartendaten sicher zu halten.

Verschlüsselung und Tokenisierung. Bei jeder Zahlung sollten die Daten verschlüsselt werden (also in einen sicheren Code umgewandelt), damit niemand sonst sie lesen kann. Tokenisierung geht noch weiter: Kartendaten werden durch zufällige Codes (Tokens) ersetzt, sodass dein System niemals sensible Daten speichert. Das ist eine der sichersten Methoden zur Zahlungsabwicklung und ein absolutes Muss.

Datenschutz für Kundendaten. Deine Kunden vertrauen dir ihre Zahlungsdaten an, also musst du verantwortungsvoll damit umgehen. Das bedeutet: sichere Systeme nutzen, Daten nicht unnötig speichern und die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) einhalten.

Das richtige Kartenterminal für dein Geschäftsmodell wählen

Nicht jedes Unternehmen funktioniert gleich, und dein Kartenterminal sollte zu deinem Arbeitsalltag passen:

Für die Gastronomie: Tischservice, Geschwindigkeit und Trinkgeld.

  • Portables Kartenterminal, das überall in deinem Restaurant oder Hotel funktioniert
  • Schnelle Verarbeitung für zügigen Tischwechsel
  • Einfache Trinkgeld-Optionen für Kunden
  • Möglichkeit, Rechnungen zu teilen oder mehrere Zahlungsmethoden zu akzeptieren

Für den Einzelhandel: Integration mit Lager und Bons.

  • Integration mit deinem Kassensystem zur Synchronisierung von Umsatz und Lagerbestand
  • Payment-API-Integration
  • Digitale und/oder gedruckte Bon-Optionen
  • Schneller Checkout zur Reduzierung von Warteschlangen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche für dein Personal

Für mobile Dienstleistungen: mobile Daten und Akkulaufzeit.

  • Mobiles Kartenterminal mit integrierter SIM und unbegrenzten 4G-Daten
  • Lange Akkulaufzeit für den ganzen Tag
  • Kompaktes und robustes Design
  • Funktioniert überall, ganz ohne WLAN

Für saisonale Unternehmen: keine langfristigen Verträge.

  • Keine Vertragsbindung oder langfristige Verpflichtungen
  • Pay-as-you-go-Preise oder flexible Monatstarife
  • Schnelle Einrichtung und einfache Aufbewahrung bei Nichtgebrauch
  • Faire Konditionen für geringere Transaktionsvolumen

Wie Epos Now kleine Unternehmen bei Kartenzahlungen unterstützt

In Deutschland bündelt Epos Now die Zahlungsabwicklung in einer einzigen, integrierten Lösung: Epos Now Payments. Statt mehrerer Gerätevarianten gibt es einen Zahlungsdienst, der direkt in dein Epos-Now-Kassensystem eingebettet ist – ohne separates Händlerkonto, ohne zusätzliches Payment-Gateway und ohne externe Abo-Verwaltung.

Das bekommst du mit Epos Now Payments:

  • Feste, transparente Tarife. Inländische und EWR-Karten (Visa, Mastercard und Girocard – Debit und Kredit) werden zu einem festen Satz von 0,69% + 0,10 € abgerechnet. Premium- und internationale Karten (American Express, JCB, UnionPay, Diners Club, Discover sowie gewerbliche Karten) kosten 2,79% + 0,10 €.
  • Keine versteckten Gebühren und keine langfristige Vertragsbindung – Epos Now wirbt ausdrücklich damit, dass die Preisstruktur einfach und ohne Überraschungen bleibt.
  • Auszahlung am nächsten Werktag als Standard (ohne Wochenenden und Feiertage), mit einer optionalen, kostenpflichtigen Express-Auszahlung für schnelleren Zugriff auf dein Geld.
  • Chip & PIN, kontaktloses Bezahlen und Fernzahlungen per Zahlungslink, falls die Karte nicht vor Ort ist.
  • Digitale Wallets, darunter Apple Pay und Google Pay.
  • PCI-konforme Sicherheit und Unterstützung bei Chargebacks und Betrugsprävention.
  • Zentraler, mehrsprachiger Support rund um die Uhr – ein Ansprechpartner für Zahlungen, Konnektivität und Berichtswesen, statt mehrerer verschiedener Kontakte.

Jede Zahlung über Epos Now Payments landet direkt in deinem Epos-Now-Kassensystem: Umsätze, Lagerbestand und Zahlungsberichte in einem einzigen Dashboard, ganz ohne separate App oder manuellen Abgleich. Eigenständige Lesegeräte wie SumUp oder Zettle können genauso schnell kassieren, aber keines davon verbindet sich nativ mit einem vollständigen Kassensystem für Einzelhandel oder Gastronomie, so wie Epos Now Payments das tut. Genau diese Lücke will Epos Now schließen.

Wir sind mehr als nur ein Anbieter – wir sind dein Partner in Sachen Zahlungsverkehr.

Fazit: Die richtige Lösung für deine Bedürfnisse finden

Was ist also das beste Kartenterminal für ein kleines Unternehmen? Nun – es kommt darauf an. Es geht nicht nur darum, die günstigste oder auffälligste Option zu wählen. Es geht darum, die Lösung zu finden, die zu deiner Arbeitsweise passt, dich schneller macht, deine Kunden zufriedenstellt und mit dir mitwächst.

Denk über den Preis hinaus: Denk an Passform, Funktion und Zukunft. Der Preis spielt natürlich eine Rolle. Aber auch die Funktion – und auch die Zukunft. Überlege, wie du heute Zahlungen entgegennimmst und wie du das im nächsten Jahr tun möchtest. Die richtige Lösung sollte beides unterstützen.

Warum kleine Unternehmen sich für integrierte Lösungen entscheiden. Genau deshalb entscheiden sich so viele kleine Unternehmen für integrierte Systeme wie unseres bei Epos Now. Es ist nicht nur ein Kartenterminal – es sind deine Zahlungen, Umsätze, Lagerbestände und Berichte, die alle an einem Ort zusammenarbeiten. Einfach, smart und darauf ausgelegt, dass du dich auf das Wichtigste konzentrieren kannst: dein Geschäft voranzubringen.

Auf Zahlungen, die für dich arbeiten – nicht gegen dich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das günstigste Kartenterminal für ein kleines Unternehmen in Deutschland?

Anbieter mit Festpreis und ohne monatliche Grundgebühr (wie SumUp Standard bei 1,39% oder myPOS One bei 1,29%) sind bei geringem Volumen meist am günstigsten. Ab etwa 2.000 €/Monat Kartenumsatz lohnen sich reduzierte Tarife wie SumUp Plus (0,99%), und ab rund 5.000 €/Monat werden vertragsbasierte Anbieter mit verhandelten Konditionen (wie PAYONE oder Nexi) meist am günstigsten – auch wenn dafür eine Vertragslaufzeit nötig ist.

Brauche ich einen Vertrag, um ein Kartenterminal zu bekommen?

Nicht immer. Anbieter wie SumUp oder myPOS bieten Optionen ganz ohne Vertragsbindung. Epos Now Payments funktioniert in Deutschland ebenfalls ohne langfristige Vertragsbindung – die Zahlungsabwicklung lässt sich direkt über dein Epos-Now-Konto beantragen und ist nach der Sicherheitsprüfung startklar.

Kann ich ein Kartenlesegerät ohne Geschäftskonto nutzen?

In den meisten Fällen brauchst du ein Geschäfts- oder Händlerkonto, um Kartenzahlungen zu akzeptieren. Dort werden die Zahlungen deiner Kunden verarbeitet, bevor sie auf deinem Bankkonto ankommen. Ohne ein solches Konto kannst du Kredit- und Debitkarten nicht ordnungsgemäß akzeptieren – und riskierst höhere Gebühren für dein Händlerkonto.

Mit welchen Transaktionsgebühren muss ich bei einem Kartenterminal rechnen?

Die meisten Anbieter in Deutschland berechnen zwischen 0,99% und 1,39% pro Transaktion, je nach Anbieter und Tarif. Epos Now Payments berechnet für inländische und EWR-Karten (Visa, Mastercard, Girocard) einen festen Satz von 0,69% + 0,10 €, und für Premium- oder internationale Karten (Amex, JCB, UnionPay, Diners, Discover) 2,79% + 0,10 €. Manche Anbieter verlangen zusätzlich eine kleine Fixgebühr pro Transaktion im Austausch für einen niedrigeren Prozentsatz, und bei höherem Volumen können die Gebühren mit verhandelten, vertragsbasierten Tarifen noch weiter sinken.

Was ist der Unterschied zwischen einem Kartenlesegerät und einem Kartenterminal?

Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Im Allgemeinen bezieht sich "Kartenlesegerät" auf einfache, eigenständige mobile Geräte, während "Kartenterminal" die gesamte Bandbreite abdeckt – stationäre, portable und mobile Terminals, besonders solche, die sich in ein Kassensystem integrieren lassen.

Wie lange dauert es, bis ich das Geld aus Kartenzahlungen erhalte?

Die meisten Anbieter, einschließlich Epos Now, zahlen am nächsten Werktag aus (ohne Wochenenden und Feiertage). Manche Pay-as-you-go-Anbieter können etwas länger brauchen, in der Regel 1–2 Werktage, daher lohnt es sich, die genaue Auszahlungsdauer vorab mit dem jeweiligen Anbieter zu klären.

Berechnet Epos Now Gebühren für die PCI-Compliance?

Epos Now wirbt für den deutschen Markt ausdrücklich damit, dass Epos Now Payments ohne versteckte Gebühren auskommt – alle Terminals sind PCI-konform, ohne dass eine separate PCI-Gebühr genannt wird. Branchenweit liegen solche Gebühren bei anderen Anbietern oft bei 2–5 €/Monat, daher lohnt es sich trotzdem, dies im persönlichen Angebot noch einmal schriftlich bestätigen zu lassen.