Gemütlicher Abend zu Hause: So steigern Sie Ihre Bestellungen für Abholung und Lieferung
Für immer mehr Haushalte ist dieses Ritual längst nicht mehr dem Freitagabend vorbehalten. Laut einer Umfrage von Appinio bestellt jede vierte Person in Deutschland mindestens einmal pro Woche Essen beim Lieferdienst, 6 % sogar täglich.
Für Restaurants, Cafés und Kneipen ist das eine echte Chance. Mit einem Abhol- und Lieferservice erreichen Sie Gäste weit über Ihre vier Wände hinaus, füllen ruhige Schichten, ohne einen einzigen zusätzlichen Tisch aufzustellen, und gewinnen die Treue von Menschen, die Ihr Lokal vielleicht nie betreten hätten. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen praktische Wege, wie Sie Ihre Bestellungen für Abholung und Lieferung steigern und jeden gemütlichen Abend zu Hause zu Ihrem machen. Diese Themen erwarten Sie:
- Abholung und Lieferung in Zahlen
- Lieferplattformen oder Direktbestellung?
- So führen Sie einen Abhol- und Lieferservice erfolgreich
- Mögliche Probleme im Abhol- und Liefergeschäft
- Marketing für Ihren Abhol- und Lieferservice
Wahrscheinlich bekommen viele schon beim bloßen Gedanken an Essen zum Mitnehmen Hunger, während sie diese Zeilen lesen. Das Potenzial, vom gemütlichen Abend zu Hause zu profitieren, ist also eindeutig groß. Schauen wir uns an, wie Sie in Ihrem Betrieb unwiderstehliches Essen zum Mitnehmen anbieten können. Los geht's!
Abholung und Lieferung in Zahlen
Der deutsche Liefermarkt wird von einer Plattform dominiert: Mit einem Anteil von 75 % ist Lieferando der mit Abstand beliebteste Online-Lieferdienst in Deutschland, und im Jahr 2024 erzielte Just Eat Takeaway.com mit Lieferando hierzulande rund 720 Millionen Euro Umsatz. Bestellt wird vor allem abends: 85 % der Befragten bestellen am Abend, knapp ein Drittel auch mittags. Außerdem ist Essen bestellen ein geselliges Ereignis, denn jede zweite Person bestellt nur, wenn sie nicht allein isst.
Beim Geschmack treffen Klassiker auf Neugier. Die italienische Küche liegt vorn, dicht gefolgt von amerikanischen und japanischen Restaurants. Den größten Sprung machte jedoch die koreanische Küche, deren Bestellungen sich fast verdreifacht haben (+194 %), während auch die spanische (+130 %) und die portugiesische Küche (+100 %) kräftig zulegten. Selbst deutsche Klassiker profitieren: Currywurst mit Pommes wurde 121 % häufiger bestellt als im Vorjahr, obwohl die deutsche Küche insgesamt nur um 7 % wuchs.
Auch der Ruf zählt: Fast 30 % der regelmäßigen Besteller verlassen sich auf Empfehlungen von Freunden und Familie. Klingt vielversprechend, oder?
Lieferplattformen oder Direktbestellung?
Sollten Sie Ihr Angebot auf den großen Lieferplattformen listen oder Bestellungen über Ihre eigene Website annehmen? Beides hat echte Vorteile, und viele Betriebe setzen auf eine Mischung aus beidem, um das Beste aus beiden Welten herauszuholen. Das haben die beiden Optionen zu bieten:
Die Vorteile von Lieferplattformen
- Sofortige Reichweite. Wenn viele Menschen Lust auf eine Bestellung haben, öffnen sie direkt die bekannten Liefer-Apps. Mit einem Eintrag dort landet Ihre Speisekarte vor Tausenden hungrigen Kundinnen und Kunden, die bereits nach ihrem Abendessen suchen. Gerade für einen neuen Lieferservice ist diese Sichtbarkeit mit eigenem Marketing kaum zu erreichen.
- Die Lieferung wird für Sie übernommen. Die meisten Plattformen stellen eigene Kuriere, sodass Sie mit der Lieferung starten können, ohne Fahrer einzustellen, Fahrzeuge zu kaufen oder Versicherungen abzuschließen. Sie kochen, verpacken und übergeben die Bestellung. So einfach ist das!
- Integriertes Marketing und Vertrauen. Bewertungen, Rezensionen, hervorgehobene Platzierungen und Aktionen sind standardmäßig enthalten. Die Kundschaft vertraut dem Zahlungssystem der App bereits und probiert deshalb eher etwas Neues aus.
Die Vorteile der Direktbestellung
- Keine Provision. Lieferplattformen behalten in der Regel einen ordentlichen Prozentsatz jeder Bestellung ein. Wenn Sie über Ihre eigene Website oder App verkaufen, bleibt Ihnen mehr von jedem Umsatz, oder Sie geben die Ersparnis in Form niedrigerer Preise weiter.
- Die Kundenbeziehung gehört Ihnen. Direktbestellungen liefern Ihnen Kontaktdaten und Bestellhistorie Ihrer Gäste. So können Sie Angebote verschicken, ein Treueprogramm anbieten und Wiederholungsbestellungen zu Ihren eigenen Bedingungen fördern, statt zu denen einer Drittanbieter-App.
- Volle Kontrolle über Ihre Marke. Von der Gestaltung der Speisekarte über die Preise bis hin zu Lieferzeiten und Kundenservice entscheiden Sie, wie das Erlebnis aussieht und sich anfühlt, statt neben konkurrierenden Restaurants um Aufmerksamkeit zu kämpfen.
So führen Sie einen Abhol- und Lieferservice erfolgreich
Eine Speisekarte, die den Transport übersteht
Nicht jedes Gericht übersteht 20 Minuten in einer Box. Knuspriges wird matschig, Saucen trennen sich und ein filigranes Anrichten kommt selten unversehrt an der Haustür an. Stellen Sie Ihre Speisekarte für Abholung und Lieferung aus Gerichten zusammen, die Wärme und Konsistenz gut halten, etwa Currys, Burger, Pizza, Aufläufe und Reis-Bowls. Auch eine kürzere Karte hilft: Weniger Gerichte bedeuten schnellere Zubereitung, einfachere Lagerverwaltung und weniger Abfall.
Testen Sie Ihre Speisekarte, bevor Sie etwas verkaufen, das sich als ungeeignet zum Mitnehmen herausstellen könnte. Bereiten Sie das Gericht zu, verpacken Sie es, bewegen Sie es ein wenig und prüfen Sie nach 20 oder 30 Minuten, ob es noch das Fünf-Sterne-Gericht ist, das Sie zubereitet haben. Wenn ein Gericht nur auf dem Teller in Ihrem Gastraum wirklich funktioniert, lassen Sie es dort!
In die richtige Verpackung investieren
Ihre Verpackung ist das Erste, was Ihre Gäste sehen, wenn die Bestellung ankommt. Sie verdient also mehr als einen Gedanken am Rande. Wählen Sie Behälter, die zum jeweiligen Gericht passen, etwa belüftete Boxen für Frittiertes, auslaufsichere Becher für Saucen (ein absolutes Muss!) und Isoliertaschen für längere Wege.
Viele Gäste achten inzwischen auch auf recycelbare oder kompostierbare Verpackungen. Kleine Details machen viel aus, ob ein Aufkleber mit Ihrem Logo, ein handgeschriebenes Dankeschön oder eine Speisekarte mit Rabattcode für die nächste Bestellung. Genau diese Details machen aus einer einmaligen Lieferung ein Erlebnis, das Ihre Gäste unbedingt wiederholen möchten.
Preise, die sich rechnen
Bestellungen zum Mitnehmen und Liefern verursachen Kosten, die beim Essen im Restaurant nicht anfallen, darunter Verpackung, Plattformprovision und Liefergebühren. Wenn Sie einfach Ihre Restaurantpreise übernehmen, machen Sie womöglich bei jeder Bestellung Verlust. Ermitteln Sie die tatsächlichen Kosten jedes Gerichts und kalkulieren Sie entsprechend, ob durch einen moderaten Aufschlag auf den Plattformpreisen, eine kleine Verpackungsgebühr oder einen Mindestbestellwert für Lieferungen. Außerdem lohnt es sich immer, Extras wie Beilagen, Getränke und Desserts anzubieten, um den durchschnittlichen Bestellwert ohne großen Mehraufwand zu steigern.
Click & Collect anbieten
Abholbestellungen sind oft der profitabelste Kanal, denn es fallen keine Kuriergebühren an und, wenn über Ihre eigene Website bestellt wird, auch keine Provision. Machen Sie die Abholung so einfach wie möglich, mit genauen Abholzeiten und Statusmeldungen, einer klar ausgeschilderten Abholstelle und Bestellungen, die bei Ankunft bereitliegen. Sie können die Abholung zusätzlich mit einem kleinen Rabatt oder einer kostenlosen Beilage fördern. Außerdem ist sie eine tolle Option für Gäste in der Nähe, die knapp außerhalb Ihres Liefergebiets wohnen und gern selbst vorbeikommen.
Die Lieferlogistik planen
Wenn Sie liefern möchten, müssen Sie sich zwischen den Kurieren der Plattformen und eigenen Fahrern entscheiden. Plattformkuriere sind flexibel und erfordern keine Anfangsinvestition. Eigene Fahrer geben Ihnen dagegen Kontrolle über Timing, Service und Präsentation, bringen aber Löhne, Fahrzeuge und Versicherungen mit sich. Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden: Legen Sie ein realistisches Liefergebiet fest. Ist es zu groß, kommt das Essen kalt an, die Lieferung dauert länger und die Gäste sind unzufrieden. Konzentrieren Sie sich daher auf die Gebiete, in denen Sie Ihr Essen zuverlässig in bester Qualität liefern können.
Die Küche auch zu Stoßzeiten im Griff behalten
Freitag- und Samstagabende können einen Ansturm an Bestellungen zusätzlich zu einem vollen Gastraum bringen. Ohne Plan leiden beide Gästegruppen. Eine feste Routine für jeden Vertriebskanal schafft Struktur und sorgt den ganzen Abend über für maximale Effizienz.
Eine Möglichkeit, Ordnung zu halten, ist eine eigene Packstation, damit fertige Abhol- und Liefergerichte den Pass nicht blockieren. Übertragen Sie außerdem einem Teammitglied die Verantwortung dafür, jede Tüte zu prüfen und zu verschließen. Nutzen Sie Ihre Bestelldaten, damit Ihr Dienstplan zu den stärksten Zeiten ausreichend besetzt ist, und scheuen Sie sich nicht, Online-Bestellungen kurz zu pausieren, wenn die Küche überlastet ist. Eine kurze Pause ist besser als eine Welle verspäteter Bestellungen und unzufriedener Gäste.
Allergene und Lebensmittelsicherheit im Blick
Wer aus der Ferne bestellt, kann nicht beim Servicepersonal nach Zutaten fragen. Klare Allergeninformationen sind daher unverzichtbar, um sowohl Ihren Betrieb als auch Ihre Gäste zu schützen. Stellen Sie sicher, dass bei jedem Gericht auf Ihrer Website und auf den Plattformen die Allergene aufgeführt sind, und kennzeichnen Sie Bestellungen sorgfältig mit einem Etikettiersystem, damit das richtige Essen bei der richtigen Person ankommt.
Schulen Sie Ihr Personal unbedingt darin, Allergieanfragen bei Abhol- und Lieferbestellungen einheitlich zu behandeln, und halten Sie Verpackungen für den Transport verschlossen, damit sichere Temperaturen erhalten bleiben. Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit und Allergenkennzeichnung unterscheiden sich von Land zu Land. Prüfen Sie daher vor dem Start Ihres Services, welche Anforderungen für Sie gelten.
Machen Sie die Wochenmitte zu Ihrem Vorteil
Am Wochenende ist immer viel los, doch ruhigere Tage bieten echtes Wachstumspotenzial. Mittwochs-Menüs, Familienpakete und Aktionen zu Wochenbeginn geben Ihren Gästen einen Grund, am Montag oder Dienstag zu bestellen, an denen sie sonst selbst kochen würden. Pakete erleichtern außerdem Gruppen und Familien die Entscheidung, was den Bestellwert meist erhöht. Testen Sie an jedem Wochentag ein anderes Angebot, finden Sie heraus, worauf Ihre Gäste am besten reagieren, und nehmen Sie die Gewinner fest in Ihre Speisekarte auf.
Die Zahlen im Blick behalten, die zählen
Um Ihre Bestellungen zu steigern, müssen Sie wissen, was funktioniert. Behalten Sie einige Kennzahlen im Auge: durchschnittlicher Bestellwert, Stammkundschaft, Lieferzeiten, meistverkaufte Gerichte und was Sie jeder Kanal nach Abzug der Gebühren kostet. Die meisten Lieferplattformen und Online-Bestellsysteme bieten Dashboards, die das ganz einfach machen. Prüfen Sie die Zahlen regelmäßig und lassen Sie sich von ihnen leiten, von der Frage, welche Gerichte, Kanäle und Angebote Sie bewerben sollten, bis hin zu den Abenden, an denen Sie zusätzliches Personal brauchen.
Mögliche Probleme im Abhol- und Liefergeschäft
Vielleicht verkaufen Sie viele Bestellungen zum Mitnehmen, sehen aber keinen höheren Gewinn. Oder Sie tun sich schwer, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Im Abhol- und Liefergeschäft gibt es viele mögliche Stolpersteine. Deshalb ist es wichtig, die Probleme genau zu identifizieren, um die eigentliche Ursache anzugehen.
- Schrumpfende Margen. Durch Provision, Verpackung und Lieferkosten bringt eine Bestellung oft deutlich weniger ein als dasselbe Gericht im Gastraum. Ohne sorgfältige Kalkulation zum Schutz Ihrer Marge kann ein Abend voller Bestellungen auf dem Papier großartig aussehen, aber kaum Gewinn abwerfen.
- Qualitätsverlust beim Transport. Selbst das beste Gericht kann lauwarm, matschig oder zerdrückt ankommen. Gäste geben selten dem Transport die Schuld, sondern Ihnen. Ein schlechter Transport kann also Ihrem Ruf schaden, selbst wenn das Essen perfekt zubereitet war.
- Verspätete oder fehlende Lieferungen. Wenn Sie auf externe Kuriere (und freie Straßen) angewiesen sind, liegen die Lieferzeiten teilweise nicht in Ihrer Hand. Verspätungen, Verwechslungen und fehlende Bestellungen fallen trotzdem meist auf Sie zurück, in Form von Rückerstattungen, Beschwerden und verlorenen Gästen.
- Negative Bewertungen. Auf Lieferplattformen können Sternebewertungen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, da sie oft bestimmen, wie weit oben Sie in den Suchergebnissen erscheinen. Schon eine Handvoll schlechter Bewertungen kann Sie schnell nach unten und aus dem Blickfeld neuer Gäste rücken.
- Fehler bei Bestellungen. Fehlende Beilagen, falsche Getränke und vergessene Saucen ärgern Ihre Gäste und kosten Sie Geld. In Stoßzeiten häufen sich Fehler, und die Gäste sind nicht vor Ort, um ihre Bestellung zu bestätigen. Besonders Verwechslungen bei Allergenen können ernste Folgen für die Gesundheit Ihrer Gäste und für Ihren Betrieb haben.
- Druck auf die Küche. Ein plötzlicher Ansturm an Online-Bestellungen kann Ihr Team an seine Grenzen bringen und den Service im Gastraum verlangsamen. Ohne die richtigen Abläufe kann das Abhol- und Liefergeschäft am Ende das Erlebnis beeinträchtigen, das Sie in Ihrem Lokal mühsam aufgebaut haben.
- Abhängigkeit von einer einzigen Plattform. Wenn die meisten Bestellungen über eine einzige App eingehen, können Änderungen an Gebühren, Regeln oder Suchrankings Ihre Einnahmen über Nacht treffen. Wer Direktbestellungen aufbaut und seine Vertriebskanäle breiter aufstellt, schützt sich vor plötzlichen Veränderungen.
- Harter Wettbewerb. Gäste scrollen in Sekunden an Dutzenden Angeboten vorbei, daher ist es schwer, aufzufallen. Ohne klares Profil, wettbewerbsfähige Preise oder ein Signature-Gericht, das es nirgendwo sonst gibt, geht man schnell zwischen konkurrierenden Restaurants unter.
Marketing für Ihren Abhol- und Lieferservice
Wenn Sie mehr Bestellungen möchten, müssen alle wissen, dass es Sie gibt. Und wie gelingt das? Mit Marketing natürlich! Wenn Marketing neu für Sie ist oder Ihnen die Ideen ausgehen, finden Sie hier die wichtigsten Kanäle und Strategien:
- Social Media. Appetitliche Fotos und kurze Videos Ihrer Gerichte funktionieren hervorragend auf Instagram, TikTok und Facebook. Posten Sie regelmäßig, besonders am späten Nachmittag, wenn die Leute anfangen, ans Abendessen zu denken!
- Google-Unternehmensprofil. Halten Sie Ihren Eintrag mit Öffnungszeiten, Links zur Speisekarte und einem Button für Direktbestellungen aktuell. Oft ist er das Erste, was hungrige Menschen in der Nähe bei ihrer Suche sehen.
- Bewertungen fördern. Bitten Sie zufriedene Gäste mit einer Notiz in der Tüte oder einer Nachricht im Anschluss um eine Bewertung. Antworten Sie auf jede Bewertung, ob gut oder schlecht, um zu zeigen, dass Ihnen Ihre Gäste wichtig sind.
- E-Mail, SMS und Treueprogramme. Nutzen Sie die Kontaktdaten aus Direktbestellungen, um Specials und exklusive Rabatte zu teilen, und belohnen Sie Stammgäste mit Punkten oder einem Gratisgericht nach einer bestimmten Anzahl von Bestellungen.
- Aktionen in Liefer-Apps. Lieferplattformen bieten bezahlte Platzierungen, Aktionen mit kostenloser Lieferung und Rabatte. Gezielt eingesetzt, können sie neue Gäste gewinnen. Behalten Sie die Ergebnisse aber genau im Blick, damit die Aktionen Ihre Marge nicht auffressen.
- Persönlich werben. Ihre Gäste im Restaurant sind Ihr einfachstes Publikum. Legen Sie Speisekarten zum Mitnehmen auf die Tische, platzieren Sie QR-Codes an der Theke und erinnern Sie Ihre Gäste daran, dass sie Ihr Essen auch zu Hause genießen können.
Abholung und Lieferung: Vertriebskanäle, die Sie nicht mehr ignorieren können
Der gemütliche Abend zu Hause ist gekommen, um zu bleiben, und Abholung und Lieferung bieten Ihrem Betrieb eine starke Möglichkeit, mehr Gäste zu erreichen und ruhigere Schichten zu füllen. Damit es gelingt, finden Sie die richtige Mischung aus Lieferplattformen und Direktbestellung, gestalten eine Speisekarte, die den Transport übersteht, kalkulieren Ihre Preise gewinnbringend und behalten typische Stolpersteine im Blick. Dann sorgen Sie mit gutem Marketing für Aufmerksamkeit und sehen zu, wie die Bestellungen hereinkommen.
Hinter jedem reibungslosen Abhol- und Lieferservice steht die richtige Technologie. Ein Kassensystem wie das von Epos Now bündelt alle Bestellungen an einem Ort, ob sie an der Theke, über Ihre Website oder über Lieferplattformen eingehen. Es kann Bestellungen direkt an die Küche senden, Lagerbestände verfolgen und Ihnen die Verkaufsberichte liefern, die Sie brauchen, um zu sehen, welche Kanäle sich wirklich lohnen.
Häufig gestellte Fragen
- Ist zweimal pro Woche Essen bestellen viel?
-
Das hängt von Ihrem Lebensstil ab und davon, was Sie bestellen. Zweimal pro Woche ist mehr, als viele Menschen bestellen. Da Lieferessen heute aber eine Lösung für die Wochenmitte und nicht mehr nur ein Freitagsgenuss ist, wird es immer üblicher. Mit ausgewogenen Gerichten und vernünftigen Portionen lassen sich regelmäßige Bestellungen leichter in eine gesunde Routine einbauen.
- Ist das Abhol- und Liefergeschäft profitabel?
-
Es kann sehr profitabel sein, aber nur mit sorgfältiger Preiskalkulation und guten Marketingstrategien, die für stetige Bestellungen sorgen. Verpackung, Provisionen und Liefergebühren schmälern Ihre Marge. Ermitteln Sie daher die tatsächlichen Kosten jedes Gerichts, bevor Sie Preise festlegen. Click & Collect und Direktbestellungen (statt Verkauf über Lieferplattformen) sorgen dafür, dass Ihnen mehr von jedem Umsatz bleibt, während Extras wie Beilagen und Getränke den Bestellwert steigern.
- Was kostet es, einen Abhol- und Lieferservice zu starten?
-
Die Kosten variieren stark, je nachdem, ob Sie Abholung und Lieferung in einem bestehenden Restaurant, Café oder einer Kneipe ergänzen oder eigene Räumlichkeiten eröffnen. Die Ergänzung eines bestehenden Betriebs ist deutlich günstiger. Zu den wichtigsten Kosten zählen hier Verpackung, Online-Bestellsystem, Plattformgebühren sowie gegebenenfalls Fahrer und Fahrzeuge. Ein neuer Betrieb braucht zusätzlich Räumlichkeiten, Ausstattung, Genehmigungen und ein größeres Marketingbudget.
- Wie oft sollte man Essen bestellen?
-
Dafür gibt es keine feste Regel. Bestelltes Essen ist ein schöner Genuss und eine praktische Lösung an stressigen Abenden, und viele Haushalte bestellen inzwischen auch unter der Woche, nicht nur am Wochenende. Wer häufig bestellt, sollte zwischendurch leichtere Gerichte wählen und die Ausgaben im Blick behalten, damit das Bestellen ein Genuss bleibt und nicht zur Gewohnheit wird.
- Was ist die 2-2-2-Regel für Lebensmittel?
-
Die 2-2-2-Regel ist eine einfache Faustregel für den sicheren Umgang mit Resten: Gekochtes Essen innerhalb von zwei Stunden in den Kühlschrank stellen, Reste innerhalb von zwei Tagen essen oder einfrieren, und im Gefrierschrank halten sie sich bis zu zwei Monate. Gastronomiebetriebe können die Regel auf einem Etikett oder einer Beilage zur Speisekarte teilen, damit ihre Gäste Reste sicher genießen können.